Warum ich es nicht begreife

Netzfund

„Ein Text von meiner Freundin Raya La Ratha

Bitte lest diesen Text!

„Zuhause galt ich als linksextreme Person. Ich wurde verfolgt, weil ich gerne studieren wollte. Letztlich studierte ich Mathematik und Physik, spezialisierte mich dann schließlich auf Robotik. Nun unterrichte ich diese Fächer in Deutschland an der Universität.
Ja, ich komme aus der Wissenschaft und rationales, vernünftiges Denken und Argumentieren sind mir wichtig.

Leider sehe ich dies in der PdH, trotz Versprechen, besonders in der Islamfrage als nicht gegeben. Viele unterstützen, mehr oder weniger bewusst, Gruppierungen, welche sich ausdrücklich proislamisch oder zumindest nicht deutlich gegen jihadistische Anschläge bekennen. Gruppierungen, welche Kritik am Jihadismus als „rechte Hetze“ beschimpfen und ins Lächerliche ziehen.

Ich unterstelle der Mehrheit der Partei nicht per se Böses, behaupte aber, dass ihre mehr oder weniger bewusste Unterstützung dem Islam gegenüber nicht auf Empirie und fundiertem Wissen basiert, sondern auf womöglich sogar „gut gemeinter“ Ideologie.

Für mich als Frau, die ihre Familie und besten Freunde im Jihad verlor, ist es leider nicht kommentarlos hinnehmbar, wenn eindeutig jihadistisch motivierte Straftaten (Köln, Chemnitz, Köthen, etc.) verharmlost und verschwiegen werden und Kritik an jihad- und islamfreundlicher Politik als „rechte Hetze“ gilt: Insbesondere, weil man damit eben jene „rechtsextreme Hetze“ unterstützt, deren Kern aus der Ausrottung von „Ungläubigen“ besteht, die Frauen in Niqabs zwängen und steinigen sowie Menschen die Hand abhacken will.

Oder, anders gesagt, während man sich Rechtsextremen anbiedert, beleidigt man jene, die dagegen protestieren, als rechtsextrem.
Denn viele ignorieren, was der Islam mit Apostaten wie mir, mit Frauen, mit Schwulen und „Ungläubigen“ vorsieht. Und viele ignorieren auch die Auswirkungen, wenn die eine Gruppe Geflüchteter die andere gern tot sehen möchte.

Die Unterstützung der PdH gegenüber „Wirsindmehr“ halte ich in diesem Zusammenhang für besonders problematisch.
Sehen wir uns mal an, wie sie entstand:
ein jihadistischer Attentäter ermordete einen Menschen. Daraufhin demonstrierten Menschen gegen die Jihadfreundlichkeit in diesem Land. Gegen die Verharmlosung des Islam und die Verschweigung jihadistischer Taten, weil sie eben in diesen eine Gefahr für die freiheitlich-aufklärerischen Werte dieses Landes sehen. Jene Werte, für die ich hierher floh.
Das fanden viele Menschen nicht gut und demonstrierten gegen die Kritik am Jihad und am Islam. Sie nannten sich „wirsindmehr“ und Kritik am Islam und Jihad nannten sie „rechte Hetze“.

Während man aber bei zwei gehobenen Armen in Chemnitz Alarm schlug, am selben Tag noch Eilmeldungen über die eigene Unterstützung der Wirsindmehr hervorbrachte, sah es bei der Etablierung eines Ditib-Institutes an der HU, einer jihadistischen Ditib-Moschee persönlich für Erdogan, 15,000 Bozkurt-Nazis sowie einem Führer, der den Jihad-Gruß zeigt, mau aus: 3 Beiträge über Esoterik innerhalb der letzten Tage, kein einziger hierüber.
Das lässt für mich auf eine Erdogan-Nähe schließen.

Eben weil vielen Deutschen der Zugang durch kulturelle und sprachliche Barrieren blockiert wird, wäre es umso wichtiger, Frauen und Männern, die vor diesen System flohen, zuzuhören. Doch auch diese werden ins Lächerliche gezogen und pauschal als „rechte Hetzer“ oder gar „AfD-nah“ verunglimpft.

Damit macht sich diese Partei, trotz vieler sympathischer und toller Mitglieder, im Gesamten für mich unwählbar.

Zu einer säkulare, fortschrittliche und vernünftige Politik – alles im Slogan der PdH enthalten – gehört es, sich an ebendiese Ideale zu halten und den Jihadismus einzuschließen, statt sich ihm anzubiedern. Ja, es ist aktuell schwierig und viele Linke – besonders Linksextreme – betreiben proislamische Propaganda. Doch leider kann für mich „man möchte nicht als rechtsextrem gelten“ nicht als Argument zählen, bei Unrecht, bei massivem Rückschritt in Richtung rechtsextremer jihadistischer Theokraite wegzusehen und ebendieses zu verschweigen.

Die liebe Seyran Ates sagte, wäre der christliche Klerus mit der selben Vehemenz verteidigt worden wie heute der islamische, hätte die Aufklärung nie stattgefunden. Und recht behält sie.
Man vermag sich kaum auszudenken, was geschähe, würde ein Bischof „im Namen Christi“ zum Kreuzzug gegen Juden und Atheisten aufrufen.
Aber genau selbiges geschieht täglich in vielen Moscheen, mitten in Deutschland und alle hören weg. Und genau diese Straftaten geschehen täglich mitten in Deutschland und wieder hören alle weg.“

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Eine Antwort auf „Warum ich es nicht begreife

  1. Jeder, der aufmerksam Nachrichten quer und aus mehreren Quellen liest, merkt, was hier in D abgeht. Freunde aus dem Ausland (auch Moslems) sind schlicht verwundert, was wir uns hier ins Land holten und immer noch holen. Ihr müsst verrückt sein, höre ich immer wieder.
    Recht haben sie. Deutsche sind blind, hörig und folgsam. Noch immer.

    Gefällt 1 Person

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